Die Digitalisierung von internen Prozessen betrifft auch die Beschaffung. Für viele KMU bedeutet dies, die aktuellen Einkaufsprozesse und Systeme zu hinterfragen und gegebenenfalls auf ein neues Level zu heben. Für die Beschaffung des indirekten Bedarfs spielt die Wahl eines geeigneten B2B-Marktplatzes eine wichtige Rolle. Dieser ist mehr als nur ein Onlineshop: Er kann helfen, Ausgaben transparent zu machen, Lieferanten und ausgehandelte Verträge an einem Ort zu bündeln und bringt jede Menge Einsparpotential mit sich.
Trends in der B2B-Einkaufslandschaft
Volatile Märkte, online Verfügbarkeiten, einfachere Preisvergleiche und gewohnte Einkaufserfahrungen im B2C-Bereich stützen den Trend, dass Einkaufende in Unternehmen mehr auf digitale Lösungen setzen. Sie erwarten einen möglichst transparenten, automatisierten, flexiblen und skalierbaren Marktplatz. Damit können Ausgaben besser kontrolliert und Einkaufsprozesse in wachsenden Unternehmen besser angepasst werden.
Diese 5 Fragen sollten Sie sich bei der Auswahl des richtigen B2B-Marktplatzes stellen:
Was passt zur eigenen Beschaffungsstrategie?
Ein optimaler B2B-Marktplatz bietet Unternehmen die Flexibilität, ihre individuellen Beschaffungsanforderungen zu erfüllen – ganz unabhängig von ihrem aktuellen Digitalisierungsgrad. Ein guter Marktplatz bietet ein breites Sortiment im Randbedarf und macht aufwendiges Benchmarking überflüssig. Legen Sie vorab Kriterien fest, die erfüllt sein sollen: Sind Ihnen regionale Anbieter wichtig und lassen sich diese Lieferanten in das System einbeziehen? Wünschen Sie sich die Möglichkeit, Beschaffungen pro Kategorie oder Kostenstelle zu monitoren? Sollen Beschaffungs- und Freigabeprozesse sowie die Rechnungsstellung in einem rechtlich konformen, individuellen Procure-to-Pay-Prozess (P2P) möglich sein?
Ist eine Integration in die bestehende IT-Landschaft möglich?
Damit Bestellende ihre gewohnten Wege beim Einkauf von Randbedarfen nicht verlassen müssen und Bestellungen auch im bestehenden ERP-System abgebildet werden, sollte der ideale Marktplatz kompatibel zur IT-Landschaft des Unternehmens sein. Idealerweise kann man ihn sowohl stand-alone (web only) als auch über OCI-Schnittstelle im Punch-Out-Verfahren nutzen.
Wie verlässlich ist der Marktplatz?
Die Volatilität am globalen Markt hat uns gezeigt, wie wichtig widerstandsfähige Lieferketten für Unternehmen sind. Durch eine grosse Anbietervielfalt kann man Lieferausfällen oder Verspätungen entgegenwirken. Gute Marktplätze integrieren das Angebot von zahlreichen, qualitätsgeprüften Anbietern und bieten die Möglichkeit, eigene Lieferpartner mitzubringen, um weiterhin von ausgehandelten Konditionen zu profitieren.
Gibt es praktische Sonderfunktionen?
Sowohl Unternehmensrichtlinien wie auch individuelle Anforderungen fliessen in die Wahl des richtigen Produktes mit ein. Wählen Sie einen Marktplatz, der eine breite Palette an nützlichen Funktionen bietet, um auf rechtliche Compliance, die Bevorzugung nachhaltiger und zertifizierter Produkte, Anforderung an Lieferfristen oder andere Konditionen einzugehen.
Wird auch die Buchhaltung entlastet?
Von zahlreichen Lieferanten wählen zu können bedeutet häufig auch zahlreiche individuelle Rechnungsdatensätze, Adressen und somit händischen Aufwand. Wählen Sie einen Anbieter, der einen Single Creditor Service anbietet und als einziger Kreditor fungiert. Der Pflegeaufwand und das Fehlerrisiko reduzieren sich damit drastisch.
Die Procurement Plattform Unite mit dem B2B-Marktplatz Mercateo bietet:
• Einen integrierten Marktplatz mit circa 5 Millionen Artikeln von geprüften B2BLieferanten in der Schweiz.
• Den einfachen Zugang zum Online-Portal wie auch eine mögliche Integration in bestehende ERP- und Drittsysteme.
• Einen Single-Creditor-Service: Wir kümmern uns um die Abrechnung mit Ihren Lieferanten.
• Mehr Transparenz über Ausgaben und Kontrolle über dezentrale Einkaufsprozesse – von Freigabeprozessen bis zu Budget-Limits.
• Clevere Funktionen für Bestellende wie Warenkorboptimierung, zeitsparende Filteroptionen, persönliches Bestellarchiv sowie Einkaufslisten.
• «Bring your own suppliers»: Die Möglichkeit, das Sortiment mit Ihren eigenen Lieferanten, Rahmenverträgen und ausgehandelten Konditionen zu erweitern.
Mercateo Schweiz GmbH
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